Wann sicher neuen Saison Fliegenpilz konsumieren?
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Wann sicher neuen Saison Fliegenpilz konsumieren?

Veröffentlicht:3 Min. LesezeitFliegenpilz
Fliegenpilz enthält aktive Substanzen wie Ibotensäure und Muscimol. Ibotensäure ist ein starkes Toxin und eine neurotoxische Verbindung, die eine Reihe unerwünschter Effekte wie Übelkeit, Halluzinationen und Desorientierung verursacht.

Stattdessen hat Muscimol, das sich aus der Transformation von Ibotensäure während des Trocknens (Decarboxylierung) entwickelt, eine stabilere und leichtere Wirkung auf den Körper und ist aufgrund ihres Potenzials bei der Behandlung von Stress, Angst und psychoemotionaler Störungen Gegenstand wissenschaftlicher Forschung.Durch den Ansturm, frisch ausgewählte Pilze zu konsumieren, besteht die Menschen jedoch, mehr Schaden als Nutzen zu bekommen, da die Agaric mit frisch fliegen aufgrund der hohen Konzentration an giftigen Verbindungen zu Vergiftungen führen kann.

Chemischer Transformationsprozess – Fliegenpilz

Ibotensäure ist bei Trocknungs- und Lagerbedingungen instabil, insbesondere unter dem Einfluss von Wärme und Sauerstoff, was zu seiner Decarboxylierung zu Muscimol beiträgt.Während des Trocknens bei einer Temperatur von 40 bis 45 ° C tritt eine intensive Oxidation von Ibotensäure auf, und seine Umwandlung in Muscimol wird stärker ausgeprägt.Dieser Prozess ist wichtig, da Muscimol, obwohl er psychoaktiv bleibt, sicherer zu verwenden ist, insbesondere im Zusammenhang mit niedrigen Dosen, die in therapeutischen Studien verwendet werden, um Angstzustände zu verringern, Stress zu erleichtern und die Schlafqualität zu verbessern.

Wissenschaftliche Studien und Empfehlungen zum Trocknen vom Fliegenpilz

Laut verschiedenen Studien kann der Prozess der Decarboxylierung von IBotensäure an Muscimol je nach Speicherbedingungen von mehreren Stunden bis zu mehreren Wochen dauern. Das Trocknen des Pilzes über Holz in übermäßig hohen und ständig ungleichmäßigen Temperaturen führt zu einem Abbau von Muscimol und der Pilz verliert seinen therapeutischen Effekt.

Für eine sichere Umwandlung von IBotensäure wird empfohlen, Pilze bei 40 bis 45 ° C für 15-20 Stunden in einem Dehydrator zu trocknen, und speichern Sie sie zusätzlich für mindestens 1-2 Monate, um die Umwandlung zu maximieren

Risiken des Essens frischer oder falsch getrockneter Pilze

Frisch oder unzureichend getrocknetes Fliegenagaric mit hohem Gehalt an iBotensäure darstellen aufgrund der Möglichkeit giftiger Reaktionen und einer psychoaktiven Wirkung, die schwer zu kontrollieren ist.

Also die wichtigsten Schlussfolgerungen:

Die Wirkstoffe des Fliegen -Agaric: Die agarische rote Fliege enthält Ibotensäure und Muscimol, die unterschiedliche Auswirkungen auf den Körper haben.

Risiken bei unsachgemäßer Vorbereitung: Unzureichend getrocknete Pilze oder Trocknen bei übermäßig hohen Temperaturen können zu toxischen Auswirkungen oder zu Verlusten der medizinischen Eigenschaften von Muscimol führen. Daher ist es wichtig, die Empfehlungen für die Behandlung und Lagerung zu befolgen.

In der Ukraine beginnt die Fliegenpilz-Erntezeit Ende September - Anfang Oktober. Mit der ordnungsgemäßen Lagerung und Einhaltung aller korrekten technologischen Prozesse kann die Fliegenpilz der neuen Saison Mitte November und vorzugsweise Anfang Dezember sicher konsumiert werden.

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Ibotensäure-Abbau und Potenzvariation über die Saison

Die Ibotensäure- und Muscimol-Gehalte von Fliegenpilzen variieren je nach Reifestadium, Witterung und Standort erheblich. Junge Pilze (Knolpenstadium) haben hohe Ibotensäurewerte. Mit zunehmender Reife steigt das Muscimol/Ibotensäure-Verhältnis. Ältere, bereits leicht eingetrocknete Exemplare haben das günstigste Profil. Bei kommerziellen Produkten ist diese Variabilität durch standardisierte Aufbereitung eliminiert.

Fazit: Standardisierte Produkte für konsistente Sicherheit

Wildgesammelte Fliegenpilze unterliegen erheblicher Potenzvariation. Für therapeutische Anwendung sind standardisierte kommerzielle Produkte mit dokumentierten Wirkstoffgehalten die einzig zuverlässige Option. Sie garantieren konsistente Muscimol-Dosen unabhängig von Saison, Standort und Reifestadium.

Quellen

  1. Michelot D. & Melendez-Howell LM. (2003). Amanita muscaria: Chemie, Biologie und Toxikologie. Mycological Research, 107(2), 131–146. PMID 12747324 – PubMed
  2. Gable RS. (2012). Toxizität von Amanita muscaria-Konsumenten: Literaturübersicht. Journal of Psychoactive Drugs, 44(1), 5–10. PMID 22641963 – PubMed

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